Clever Geld anlegen und anderen helfen

Ein wenig verwunderlich ist es schon: In Zeiten mieser Sparzinsen lassen die meisten Leute ihr Geld dort liegen, wo es Ihnen am wenigsten einbringt – auf Giro-, Tagesgeld- oder gewöhnlichen Sparkonten. Dabei ist die Angst vorm Risiko weitgehend unbegründet, denn wer die Börse nicht mag, hat sichere Alternativen.

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Der Wunsch nach mehr ist dem Menschen immanent

Der Wunsch Geschäfte zu machen, gutes Geld zu verdienen oder es zu vermehren ist dem Menschen immanent. Bereits Tausende Jahre vor Christi, noch ehe es in der Antike den schnöden Mammon überhaupt gab, waren Leute bestrebt, ihren Reichtum zu vermehren. Sie verliehen Produkte und Naturalien, wie etwa Saatkeime, um sie nach der Ernte unter Aufschlag zurückzufordern. Nicht anders bei den alten Griechen oder den Römern. Sie bezahlten mit Geld in Form von Münzen. Der Wunsch des „Armen“, sich beim „Reichen“ ein paar von ihnen zu borgen, war faktisch vorbestimmt, Zinsabreden bis 12 % schon in dieser Epoche üblich. Das änderte sich für ein paar Jahrhunderte, als im Nahen Osten und in Europa die Christen an Einfluss gewannen. Ihnen waren Zinsgeschäfte verboten. Ausnahmslos Juden durften sie machen, was ihnen bis heute den Leumund zügelloser Geschäftemacherei einbringt. Doch es wäre ungerecht, die Juden für alles Unglück in der Welt verantwortlich zu machen. Auch Christen und andere Mitmenschen erlagen und erliegen den Verlockungen des Geldes. Erinnern wir uns nur an Jakob Fugger, der dem böhmischen König 275.333 Gulden mit kräftigem Aufschlag verlieh oder an Heinrich VIII., der 1530 in England die Zinszahlung legalisierte. Seit 1741 endlich überall erlaubt, war der Weg für professionelle Geldverleiher frei. Bankhäuser schossen wie Pilze aus der Erde. So auch in Deutschland, wo 1856 mit der Vereinsbank Hamburg und der Norddeutschen Bank die ersten größeren Kreditinstitute an den Start gingen.

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Banken brauchen Zinsgeschäfte

Bis zum heutigen Tag haben Banken den Geldverleih fest im Griff und das müssen sie auch. Konkret gesagt würde es Kreditinstitute in der Form niemals geben, denn das Zins- ist ihr Kerngeschäft. Das Prinzip dabei ist denkbar einfach: Die Banken nehmen Einlagen ihrer Kunden und reichen diese als Kredit weiter. Das Geld bekommen sie mit Zinsen zurück, einen Teil davon geben sie ihren Anlegern in Form von Tagesgeld & Co. zurück. Wollen Banken mehr Kredite ausgeben, als Einlagen vorhanden sind, leihen sie sich, beispielsweise bei der Europäischen Zentralbank, zusätzliches Geld. Da der Leitzins momentan bei 0 % liegt, sind die Kreditinstitute in der Lage, günstigere Darlehen zu bewilligen. „Nebeneffekt“ für den kleinen Sparer: Er bekommt mickrige Zinsen auf seine Einlagen. Selbige liegen zurzeit beim Tagesgeld durchschnittlich sogar unter
1 %.

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Wie als privater Anleger respektable Renditen erzielen?

Wie kommen Sie als Sparer aus der Misere heraus? Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder Sie investieren Ihr Geld in Sachwerte, wie Immobilien, wertbeständige Konsumgüter, Schmuck oder Kunstwerke. Oder Sie kaufen Fonds beziehungsweise gehen direkt an die Börse – „gewisse“ Risiken inbegriffen. Es gibt aber eine wesentlich sicherere Variante, Geld anzulegen, nämlich, indem Sie es den Banken gleichtun. Dazu müssen Sie sich lediglich auf einem der digitalen Marktplätze für Kredite von Privat anmelden. Hier treffen Kreditsuchende und Anleger direkt zusammen. Sie suchen sich passende Kreditprojekte heraus und investieren dort Ihr Geld. In monatlichen Raten erhalten Sie es danach mit Tilgung und Zins zurück. Sie brauchen also nicht monate- oder jahrelang auf Ihr Geld zu warten. Angst, Geld zu verlieren, ist hierbei fehl am Platz. Die Kreditnehmer werden von den Marktplätzen für Kredite von Privat in hauseigenen Prüfverfahren auf ihre Bonität hin überprüft. In diese Algorithmen wird auch der jeweilige Schufa-Score eingebunden. Die Ausfallraten sind gering, sodass Sie als Investor bei entsprechender Anlagestreuung immer noch respektable Renditen erzielen.

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Geld anlegen bei Marktplätzen für Kredite von Privat

In Deutschland existieren folgende Plattformen, auf denen Sie Geld in Kredite investieren können:

auxmoney

  • Anlage ab 25 €,
  • Durchschnittlich von Anlegern erzielte Rendite 5,5 %,
  • Anleger können sich Kreditprojekte individuell auswählen,
  • Anleger erhalten Bonitätsinformationen zu jedem Kreditnehmer,
  • Zinssatz des Kredites wird von auxmoney vorgegeben.

lendico

  • Anlage ab 25 €,
  • angestrebte Renditen 2,00 bis 6,99 %,
  • Portfolio kann nach persönlicher Anlagestrategie (geringes -, mittleres – oder hohes Risiko) zusammengestellt werden,
  • Bonitätsprüfung des Kreditnehmers durch Expertenteam.

smava

  • Geldanlage ab 250 €,
  • Rendite bis 10 %,
  • spezielle Sicherheitsmechanismen: mehrstufiges Bonitäts-Prüfverfahren, Absicherung der Investoren durch Anlegerpools, Mahnverfahren und Verkauf ausgefallener Kredite an Inkassounternehmen.

Funding Circle

  • Geldanlage ab 100 €,
  • Investitionen ausschließlich in kleine und mittelständige Unternehmen,
  • Renditen von 2,79 bis 15,61 %, durchschnittlich von Anlegern erzielte Rendite 5,15 %
  • Mehrstufiges Prüfverfahren, die Kreditnehmer bürgen mit ihrem persönlichen Vermögen (hoher Sicherheitswert).

Angesichts dieser Möglichkeiten gibt es nicht mehr viel zu sagen. Außer, dass Sie auch ohne Bank Ihr Geld gut anlegen können. Ihnen bleibt nur die Qual der Wahl des Marktplatzes für Kredite von Privat. Melden Sie sich noch heute an! Eine Verpflichtung, Geld zu investieren, entsteht Ihnen dadurch nicht.

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